Bahnhof Buchholz: Ein Dauerärgernis

Viele Buchholzer Pendler nutzen den Bahnhof täglich. Der dauerhaft ungepflegte Zustand der Gleis- und Randbereiche sorgt dabei seit Monaten für Frust – wir haben nachgefragt, wer verantwortlich ist und was getan wird.

Der Bahnhof Buchholz ist für viele Menschen kein Ort des Verweilens, sondern Teil des Alltags. Tausende Buchholzerinnen und Buchholzer passieren ihn täglich auf dem Weg zur Arbeit und zurück nach Hause. Gerade für Pendler ist er ein fester Bestandteil des Tagesrhythmus – morgens im Halbschlaf, abends erschöpft. Umso stärker fällt auf, wenn dieser zentrale Ort über längere Zeit ungepflegt wirkt.

Entlang der Gleise, an Böschungen und Randflächen zeigt sich seit Monaten ein Bild aus Müll, Laubresten und verwahrlosten Bereichen. Was für Außenstehende wie ein Randproblem erscheinen mag, wird für viele Pendler zur täglichen Belastung. In Gesprächen wird uns immer wieder geschildert, dass der Anblick nicht nur ärgert, sondern regelrecht frustriert. Wer jeden Tag Ordnung und Leistung erbringen soll, erwartet zumindest ein Mindestmaß an Ordnung im öffentlichen Raum.

Vor diesem Hintergrund hat die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Buchholz eine Anfrage an die Verwaltung gestellt. Ziel war es, Klarheit darüber zu erhalten, wer für welche Flächen zuständig ist, wie häufig gereinigt wird und welche Möglichkeiten bestehen, dauerhaft Abhilfe zu schaffen.

Die Antwort der Verwaltung zeigt, wie komplex die Zuständigkeiten sind. Demnach liegen Bahnhof, Gleisanlagen und angrenzende Flächen überwiegend in der Verantwortung der DB InfraGO AG, aufgeteilt auf verschiedene Geschäftsbereiche. Die Stadt Buchholz ist lediglich für ihre eigenen Anlagen im Umfeld zuständig. Ein Teil der Fragen wurde an die Deutsche Bahn weitergeleitet, konkrete Aussagen zu Reinigungsintervallen oder kurzfristigen Verbesserungen liegen bislang nicht vor.

Für die Bürgerinnen und Bürger ist diese Aufteilung jedoch wenig tröstlich. In Rückmeldungen, die uns erreicht haben, wird deutlich, dass das Zuständigkeits-Pingpong als Ausrede empfunden wird. Entscheidend ist aus Sicht der Pendler nicht, wer zuständig ist, sondern dass sich etwas ändert. Der Bahnhof ist das Entrée der Stadt – und für viele der letzte Eindruck am Ende eines langen Arbeitstages.

Aus Sicht der AfD-Fraktion darf ein solcher Zustand nicht zur Normalität werden. Auch bei komplexen Eigentums- und Zuständigkeitsverhältnissen erwarten wir, dass die Stadt gegenüber den verantwortlichen Stellen auf verbindliche Lösungen drängt. Öffentlicher Raum prägt das Lebensgefühl – gerade für diejenigen, die ihn täglich nutzen.


Quelle: https://www.buchholz.de/allris/vo020?VOLFDNR=1012798


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